WARUM DESIGNER-BRAIN-FOOD ?

Sage mir, was du ißt, und ich sage dir, wie du dich fühlst - so oder ähnlich könnte die Frage lauten, um auf die Qualität der Nahrung und deren Einfluß auf unser Denken und Handeln hinzuweisen.

Die Antwort auf diese Frage lautet:

DESIGNER-BRAIN-FOOD - hochwertige ausgewogene Nahrungsmittel mit allen wichtigen und notwendigen Stoffen für Ihr Wohlbefinden und eine ausgewogene Stimmungslage.

Dieser Text soll Ihnen helfen, unsere Produkte besser zuverstehen und anzuwenden. Lesen Sie sie deshalb aufmerksam, und Sie werden hier und da noch einige für Sie wichtige Informationen und Dosierungsangaben finden.

GEHIRNFUNKTION UND ERNÄHRUNG

Das Gehirn ist eine chemische Fabrik, die Dutzende von psychoaktiven Drogen produziert. Diese körpereigenen chemischen Verbindungen beeinflussen die Intelligenz, das Gedächtnis und die Stimmung. Das Rohmaterial für diese gehirneigenen Stoffe stammt aus der Nahrung, die Sie zu sich nehmen.

Ihr Gehirn ist der wichtigste Teil Ihres Nervensystems - der Chef der gesamten Organisation. Damit Ihr Körper überleben kann, muß Ihr Nervensystem genährt und erhalten werden. Außerdem schaffen bestimmte Nervenbahnen eine Verbindung zu den Muskeln, zur Haut und zu allen anderen Körperorganen.

Eine der wichtigsten Funktionen des Zentralnervensystems besteht darin, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Teilen des Körpers und der Außenwelt zu ermöglichen. Ihr Gehirn verfügt über ein eigenes "Postsystem". Jede einzelne Nervenzelle oder jedes Neuron kann mittels chemischer Botenstoffe - der sogenannten Neurotransmitter - mit Tausenden von anderen Zellen kommunizieren. Ihr Körper bildet diese "Postboten" des Gehirns aus Stoffen, die in Ihrer Nahrung enthalten sind. Die Botenstoffe übermitteln die Information zwischen Neuronen im Gehirn und anderen Körperregionen. Innerhalb eines Neurons werden die Signale hauptsächlich elektrisch übermittelt; von einem Neuron zum anderen hingegen müssen die Signale blitzschnell einen Zwischenraum überbrücken. Dieser komplexe Vorgang findet in der Synapse statt. Da Neuronen einander nicht berühren, hat die Natur ein chemisches "Briefbeförderungssystem" sowie eine elektronische Postverteilungsanlage entwickelt.

Der Postdienst Ihres Gehirns arbeitet mit unglaublicher Zustellungsgeschwindigkeit. Heute weiß man, daß Nerven Substanzen produzieren, die durch den ganzen Körper reisen und andere Nerven in weit entfernten Körperregionen beeinflussen. Auch wurde kürzlich entdeckt, daß eine einzige Nervenfaser ganz verschiedene Botschaften übermitteln kann, also nicht nur eine bestimmte, wie bisher angenommen wurde.

Man kann den verfügbaren Vorrat dieser Neurotransmitter und ihre Funktion durch chemische Substanzen beeinflussen, etwa durch Antidepressiva, die Stimmung heben, durch Tranquilizer, die beruhigend wirken, und durch Stimulanzien, die wach machen. Auch Ihre Ernährung kann Stimmung und Denkvermögen beeinflussen - vielleicht nicht so drastisch wie Medikamente, dafür aber gewöhnlich wesentlich ungefährlicher.

Die Grenze zwischen Nahrungsmitteln und Medikamenten zur Vorbeugung und/oder Heilung von Krankheiten verschwimmt heute immer mehr. Sie nehmen Nahrungsmittel zu sich, die aus einer Vielzahl chemischer Stoffe in relativ großen Mengen bestehen, um Ihrem Körper mit Energie zu versorgen, die körpereigenen Prozesse zu regulieren und nötigenfalls Gewebe zu regenerieren. Sie nehmen Medikamente - ebenfalls Chemikalien - in kleinen Dosen für ganz bestimmte Zwecke ein, etwa um Schmerzen oder Angst zu lindern. Dank der Entwicklung neuer Forschungsmethoden wird in unserer Zeit immer klarer, daß der alte Spruch "Essen ist die beste Medizin" tatsächlich zutrifft.

Heute arbeiten die Disziplinen der Ernährungswissenschaft und der Pharmakologie in drei Hauptbereichen, die für die Gehirnfunktion von überragender Bedeutung sind, eng zusammen:

1.beim Einsatz von Vitaminen und Mineralen zur Gesundheitsprophylaxe und zur Behandlung bestimmter Krankheiten, 2.bei der Erforschung der Wechselwirkung zwischen bestimmten Medikamenten und Nahrungsmitteln (Verstärkung oder Abschwächung der Medikamentenwirkung und umgekehrt), 3.bei der Erforschung bestimmter Nahrungsmittel, die wie Drogen auf das Gehirn wirken. Die Rohstoffe für diese körpereigenen Gehirn-"Drogen" sind in der Nahrung enthaltene Proteine.

Die Neurowissenschaftler sind heute dabei, in ihren Laboratorien zu beweisen, was unsere Vorfahren nur vermuten konnten: das bestimmte Nahrungsmittel das Gehirn beeinflussen.

Man muß kein Neurowissenschaftler sein, um erkennen zu können, daß ein Zusammenhang zwischen dem, was man ißt, und dem eigenen Denken und Verhalten besteht. Ein gutes Beispiel hierfür sind Menschen, die unter Angstanfällen leiden. Diese Störung, hinter der sowohl physische als auch emotionale Ursachen vermutet werden, erzeugt Angst vor einem drohenden Unheil, auch wenn keine reale Gefahr besteht. Spezialisten, die solche Patienten behandeln, berichten, diese hätten in allen Fällen von selbst aufgehört, Koffeinhaltige Getränke zu trinken, weil sie den Zusammenhang zwischen dem Koffeinkonsum und ihren Symptomen erkannt hätten. Koffein kann tatsächlich Angstanfälle auslösen.

Alkohol ist ein weiteres einleuchtendes Beispiel für die Auswirkung des Konsums bestimmter Substanzen auf die Gehirnfunktion. Waren Sie schon einmal betrunken oder auch nur ein wenig angeheitert? Was, glauben Sie, passierte dabei mit Ihrer Fähigkeit, klar zu denken? Der Alkohol, den Sie zu sich nahmen, beeinträchtigte oder schädigte Ihre Gehirnzellen. Wenn eine Schwangere Alkohol konsumiert, kann dadurch das Gehirn ihres ungeborenen Kindes geschädigt werden. Doch meist sind die Einwirkungen von Nahrungsmitteln und Getränken auf die Gehirnfunktion subtilerer Art und entwickeln sich über einen längeren Zeitraum.

Ihr Gehirn konsumiert die unglaubliche Menge von 50 Prozent des Körperbrennstoffs Glukose, der aus der Nahrung gewonnen wird. Da das Gehirn der wichtigste Teil des Nervensystems ist, wird bei starkem Streß oder bei energie- und nährstoffarmer Kost die Funktion aller anderen Organe eingeschränkt.

Um die Wirkungsweise von DESIGNER-BRAIN-FOOD zu verstehen muß man wissen, wie der Denkprozeß biologisch abläuft. Das Gehirn besteht aus 150 Milliarden verschiedener Neuronen. Jedes dieser Neuronen überträgt bioelektrische Impulse, die das Hirn in die Lage versetzen, verschiedene Funktionen auszuführen. Wenn ein Neuron an speziellen Stellen, genannt Synapsen, gereizt wird, schickt es eine elektrische Spannung entlang einer langen Faser, genannt Axon, und kann so mit anderen Neuronen Kommunizieren. Über diese synaptischen Verbindungen wird das Signal ausgesandt, aber es stammt von chemischen Verbindungen, den Neurotransmittern. Körpereigene chemische Verbindungen beeinflussen Intelligenz, Gedächtnis und Stimmung.

Das Rohmaterial für diese gehirneigenen Stoffe stammt aus der Nahrung. Jede einzelne Nervenzelle oder jedes Neuron kann mittels chemischer Botenstoffe, den Neurotransmittern, mit Tausenden von anderen Zellen kommunizieren. Die Botenstoffe übermitteln die Information zwischen Neuronen im Gehirn und anderen Körperbereichen entweder elektrisch oder chemisch. Innerhalb eines Neurons werden die Signale hauptsächlich elektrisch übermittelt, von einem Neuron zum anderen hingegen müssen die Signale blitzschnell einen Zwischenraum überbrücken. Dieser komplexe Vorgang findet in der Synapse statt.

Damit ein Neurotransmitter im Gehirn wirken kann, muß er auf bestimmte Rezeptoren gebunden werden. Eine chemische Substanz und ein Rezeptor funktionieren nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip. Wenn der Schlüssel paßt, geht das Schloß auf, d.h. die Substanz besetzt den Rezeptor und löst entsprechende Wirkungen aus.

Darüber hinaus bestätigte sich, daß die Rezeptoren nicht nur körpereigene Substanzen, z.B. die chemische Substanz Beta-Endorphin, sondern auch von außen zugeführte Drogen wie Morphium oder Benzodiazepin verarbeiten.

Der größte Hersteller und Drogenkonsument ist das menschliche Gehirn. Wir alle verändern in jeder Sekunde des Lebens unsere Gehirnchemie - und unsere Wirklichkeit.

Das neuroendokrine System regelt unser Wachstum, den Stoffwechsel, Appetit, Sexualität, Intelligenz und andere Schlüsselfunktionen. Damit sind starke emotionelle Komponenten verbunden. Dies ist ein weiterer Hinweis darauf, daß Krankheiten bestimmte emotionale Zustände auslösen können, und da biochemische Abläufe keine Einbahnstraßen sind, darf man vermuten, daß das Umgekehrte ebenfalls möglich ist. An dieser Stelle möchten wir auf den von uns entwickelten Samadhi Tank hinweisen - ein Gerät, mit dem Sie über die mentale Entwicklung die Biochemie des Gehirns verändern.

So wurde der Salzwassertank bei Schmerz, Blutdruckregulation, Alkoholkonsum, Wirbelsäulenleiden, Streß, Depression, Schlaflosigkeit ... und vielem mehr erfolgreich eingesetzt. Es konnte festgestellt werden, daß nach einem Kurzzeitaufenthalt im Tank ca. 1 bis 2 Stunden Halluzinationen und Bewußtseinsveränderungen auftraten.

Doch kommen wir zurück zu DESIGNER-BRAIN-FOOD.

Nach der herkömmlichen Ansicht der Mediziner nimmt das menschliche Hirn in Bezug auf die Ernährung eine privilegierte Stellung ein. Während die übrigen Körperorgane sich weitgehend mit den jeweils im Blutkreislauf vorhandenen Nahrungsstoffen begnügen müssen, glaubte man, daß das Hirn die Fähigkeit besitze, vorab dem Blut alles zu entnehmen, was es braucht. Dieser Auffassung nach wäre das Hirn in der Lage, aus allem, was man etwa zum Frühstück gegessen hat, nach Art eines hartnäckigen Gläubigers noch vor der Leber, den Muskeln oder anderen Körperorganen seinen Anteil einzuziehen. Diese Auffassung, die sich lange in maßgebenden medizinischen Lehrbüchern fand und einer jahrhundertealten Volksmeinung entsprach, hat sich aber jetzt als ein Märchen herausgestellt. So weiß man heute, daß man die Fähigkeit des Hirns, das von ihm Benötigte an sich zu reißen, überschätzt hat. Das Funktionieren des Hirns hängt tatsächlich weitgehend davon ab, was man "zum Frühstück gegessen hat".

Richard J. WURTMAN, Professor für Endokrinologie und Stoffwechsel am Departement of Nutrition and Food Science am Massachusetts Institute of Technology, hat herausgefunden, daß die im Hirn vorhandene Menge zweier wichtiger Neurotransmitter von der Ernährung abhängt. Der erste, das Serotonin, bildet sich aus der Aminosäure Tryptophan, die der Körper nicht selbst produziert. Ratten, die eine an Tryptophan reiche Ernährung erhalten, weisen prompt eine Anhebung des Tryptophanspiegels in Blut und Hirn auf. Gleichzeitig steigt auch der Serotoninspiegel im Hirn als Folge einer verstärkten Bildung von Serotonin als Hirn-Tryptophan. Auch wenn man den Ratten das mit Tryptophan angereicherte Futter zu ungewohnten Zeiten gab, kam es zu ähnlichen Veränderungen, bei denen sich der Tryptophan- und Serotoninspiegel im Hirn spürbar erhöhte.

Auch die Bildung eines zweiten Neurotransmitters, des Acetylcholins, des wichtigsten Übermittlers von Nervenreizen im menschlichen Hirn, hängt weitgehend davon ab, daß in der Nahrung Cholin vorhanden ist. Dieses Cholin kommt hauptsächlich im Lezithin, einem Bestandteil von Eiern, Sojabohnen und Leber, vor und variiert entsprechend der Menge, die man von diesen Nahrungsmitteln zu sich genommen hat. Seine Umwandlung in Acetylcholin läßt sich mit der Zufuhr von cholinhaltiger Nahrung korrelieren.

Von anderen Neurotransmittern wird angenommen, daß sie von der jeweiligen Kost abhängen. Die Transmitter des Katecholamins (Brenzkatecholamin), nämlich Dopamin und Norepinephrin (Noradrenalin) - die Neurotransmitter, von denen angenommen wird, daß sie wenigstens teilweise für Depressionen und Manie verantwortlich sind - werden von prodromalen Verbindungen (Vor-Verbindungen) erzeugt, welche die Neurone nicht selber produzieren können. Wenn das Hirn einen Stoff nicht selbst produzieren kann, so ist es für seine Energievorräte gleich einer Industrienation von Zulieferanten abhängig. In diesem Fall handelt es sich beim Zulieferanten natürlich um den Blutkreislauf, das heißt letzten Endes um die zugeführte Nahrung.

In Erkenntnis der Bedeutung der Ernährungsweise für die Bildung von Neurotransmittern werden von den Psychobiologen neuerdings, gewisse Hirnerkrankungen mit bestimmten Nahrungsmitteln behandelt. Die tardive Dyskinesie - eine Störung der willkürlichen Muskelbewegungen, die zu sich ständig wiederholenden, oft grotesken Körperbewegungen führt, soll durch Freisetzung inadäquater Mengen von Acetylcholin verursacht sein. 1977/78 hat John GROWDON von der Neurologischen Fakultät der Tufts University Medical School je zwanzig Patienten, die unter tardiver Dyskinesie litten, zwei Wochen lang mit Cholin beziehungsweise einem Plazebo (Scheinmedikament) behandelt. Dabei zeigten neun Patienten "eine erhebliche Besserung nach Cholin, während keiner nach dem Plazebo eine Reaktion zeigte".

Anhand von Vergleichsversuchen wollen GROWDON und seine Mitarbeiter gegenwärtig feststellen, ob Lezithin möglicherweise noch wirksamer ist als Cholin. Außerdem sind am Massachusetts Institute of Technology und andernorts Untersuchungen im Gange mit dem Ziel festzustellen, ob vielleicht auch noch andere Krankheiten auf Acetylcholin-Anomalitäten zurückzuführen sind. Gedächtnisverlust und Myasthenie (krankhafte Muskelschwäche) sind nur zwei der untersuchten Gebiete. Man versucht sogar festzustellen, ob Acetylcholin die Wirkung von Morphin gegen Schmerzempfindlichkeit blockieren kann. Wenn auch Endgültiges über die Resultate noch nichts auszusagen ist, so besteht doch die Möglichkeit, gewisse Formen emotionaler und neurologischer Erkrankungen dadurch zu mildern, daß man die diätetischen Voraussetzungen der Wirksamkeit von Neurotransmittern ändert. So kann man möglicherweise einige gegenwärtig noch hartnäckige Hirnerkrankungen künftig mit einer relativ einfachen diätetischen Behandlung bekämpfen.

Es stellt sich die Frage, ob wir die Entwicklung des Hirns der nächsten Generation für wichtig genug halten, um die Mittel dafür bereitzustellen, den in vielen Teilen der Welt herrschenden Nahrungsmittelmangel zu kompensieren.

Werden wir zu diesem Zweck interdisziplinäre Studien fördern, die die Gewalttätigkeit zu verstehen und zu verhindern suchen?

Lautet unsere Antwort auf diese beiden Fragen "nein", so deutet alles in der psychobiologischen Forschung darauf hin, daß wir uns bald auf eine Welt gefaßt machen können, in der Millionen Menschen unter nervlich bedingten Verhaltensstörungen leiden.

Viele Forschungen belegen, wie sehr die psychologische Seite mit den Körperreaktionen zusammenhängt: Menschen mit Melancholie und Depressionen, aber auch Menschen mit Schizophrenie, weisen ein deutlich geschwächtes Immunsystem auf. Der Geist wird zur Steuerungsgröße für die körperliche Gesundheit. Versuche mit Neuroleptika (Stimmungsaufhellern), auch dem Salzwasser Tank bei depressiven Patienten, erhöhten automatisch die zelluläre Immunität.

Die tägliche Nahrung nimmt in diesem Kreislauf eine primäre Rolle ein. Ist sie optimal an Vitalsstoffen und relativ frei von Giften, so ergibt sich ein gut funktionierender Normalzustand des Gehirns, der sich durch Wohlbefinden auszeichnet. In diesem Zustand kann Freude, Glück und Zuversicht erlebt werden, nicht aber in Mangelsituationen des Gehirns. Ich möchte nun auf Probleme wie Appetitregelung, Schlaflosigkeit, Niedergeschlagenheit und Gedankenlosigkeit, aber auch die Möglichkeit der Intelligenzsteigerung, des gesundheitlichen und emotionalen Zugewinns durch eine optimale Gehirnnahrung eingehen.

•Unser Gehirn regelt zusammen mit dem Nervensystem die Körperfunktionen und entscheidet letztlich über unser körperliches und geistiges Wohlbefinden. •Das Gehirn verbraucht sofort 20% der dem Körper durch die Nahrung zugeführten Energie, obwohl es nur drei Pfund wiegt, das ist ein 1/50 des gesamten Körpergewichtes. •Das Gehirn kann so gut wie keine Nährstoffe speichern und braucht daher täglich und regelmäßig eine vitalstoffreiche Ernährung. •Nach neuesten Erkenntnissen kann man seine geistigen Fähigkeiten durch eine "Gehirnleistungsdiät" schlagartig verbessern. •Die Gehirnchemie reguliert sog. Glückshormone (Botenstoffe, Endorphine, Neurotransmitter), die aus dem Eiweiß der Nahrung kommen, die die Durchblutung des Gehirn, den Sauerstoffgehalt und den Abbau von Giften regeln. •Schlechte Ernährungsgewohnheiten führen zu: niedrigem Blutzuckerspiegel des Gehirns, depressiven Phasen und Streß.

Dieser Teufelskreis läßt sich nur durch eine Änderung der Hirnchemie durchbrechen.

Die orthomolekulare Therapie ist ein Behandlungskonzept, das in den 50er Jahren in den USA entwickelt wurde. Sie beruht auf dem Prinzip der "Selbstregulation", das bedeutet, daß in einem kranken Organismus ein Zustand erzeugt wird, der eine Selbstheilung ermöglicht. Neben herkömmlichen Medikamenten - soweit diese im Notfall wirklich notwendig sind - werden von den Vertretern der orthomolekularen Medizin Nährstoffe, Mineralien, Spurenelemente und besonders Vitamine in verschiedenen hohen Dosen eingesetzt.

Die neuen Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft beweisen, daß Nahrungsmittel im Körper und Gehirn wahre Wunder vollbringen können - vorausgesetzt, wir führen uns die richtigen Stoffe in optimaler Zusammensetzung und Qualität zu und sorgen dafür, daß sie an den Ort ihrer Entfaltung gelangen - der Zelle. Deshalb ist DESIGNER-BRAIN-FOOD so wichtig. Seit kurzem sind einige wichtige und höchst dramatische Wirkungen im Zusammenhang mit Speisen und Gehirnstoffwechsel erforscht worden. So der Zusammenhang zwischen Depression und Serotoninmenge im Gehirn, die durch das Essen gesteuert werden kann. Serotonin, ein Neurotransmitter (Botenstoff im Gehirn), der Information überträgt, wird aus der Aminosäure Trytophan hergestellt und entscheidet im Gehirn über Schlaf und Wachzustand, gute Laune, Freude, Schmerz oder Unlustgefühle. Wie häufig bei Ernährungshinweisen, ist die Gefahr des Fehlverhaltens aufgrund bestimmter Untersuchungsergebnisse auch hier sehr groß. Die Vorgänge im Organismus sind zu komplex und vielschichtig. Obwohl Nahrungsmittel wie mageres Fleisch, Fisch u. a. einen hohen Gehalt an Tryptophan besitzen und man vermuten könnte, daß sie seelische Vitalität und Lebensfreude steigern, ist es gerade umgekehrt. Werden nämlich zuviele Aminosäuren zugeführt, so wirkt sich das gegenteilig aus. Tryptophan gelangt nur dann vermehrt ins Gehirn, wenn die anderen Aminosäuren, die auch bestrebt sind, dorthin zu kommen, vom Insulin zurückgehalten werden. Insulin, den "Zuckerverdauer", stellt der Körper dann her, wenn man Brot, Nudeln, Kartoffeln oder Honig, also etwas kohlenhydratreiches ißt. Tatsächlich konnte nachgeweisen werden, daß Tryptophan in unterschiedlicher Menge das Gehirn erreicht, je nachdem ob eine Versuchsperson eiweißreich oder kohlenhydratreich aß. Die Ergebnisse waren, daß die Stimmung der Gruppe am höchsten war, die eine Kombination aus zuckerhaltigen und proteinreichen Nahrungsmitteln zu sich nahmen.

Die unter dem Gesichtspunkt der orthomolekularen Erkenntnisse häufigst beschriebene Krankheit ist die Unterzuckerung (Hypoglykämie) des Gehirns. Sie geht einher mit einer Vielfalt von Symptomen, die wir alle kennen: Abgeschlagenheit, Unlust, Müdigkeit, Depression, Antriebsarmut, Schwindel und Kopfschmerz. Die Ernährung bei diesem Krankheitskomplex spielt die zentrale Rolle um beim Patienten die ursprüngliche Gesundheit wiederherzustellen. Hier nun eine kurze Auflistung der notwendigen Schritte bei Unterzuckerung:

1.Die Nahrung muß vollwertig sein (alle Aminosäuren, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Enzyme enthalten). Als Zusatz kann und sollte BRAIN-KRAFT verwendet werden. 2.Die Nahrung darf keine raffinierten Kohlenhydrate (Zucker, Kekse, Schokolade) enthalten - entgegen aller Lehrmeinung der niedrige Blutzuckerspiegel müsse durch Zucker ausgeglichen werden; hier darf nur "Zucker" in Verbindung mit Obst und Gemüse sowie Protein als Träger gegessen werden. Sie können in jedem Fall auch BRAIN-DRINK trinken. 3.Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag (lieber fünf als drei). Einige Esslöfel DESIGNER-BRAIN-FOOD in Saft, Müsli, Quark oder Yoghurt einrühren. 4.Kein Kaffe, Tee oder Alkohol, wenig tierisches Fett. Stattdessen BRAIN-ENERGIE oder BRAIN-SUPERENERGIE in Saft, Müsli, Quark oder Yoghurt einrühren. 5.Als Zusatzernährung: orthomolekulare Substanzen, vor allem die gehirnwirksamen (neurotropen = nervenwachstumsfördernd) B-Vitamine.

Zusätzlich haben Vollkornprodukte noch den Vorteil gegenüber einer allgemeinen üblichen Mangelkost, daß sie Vitamine in ihrem natürlichem Verbund beherbergen. Sie enthalten Vitamine der B-Gruppe, und das sind gerade die, die in Obst und Gemüse nicht vorkommen. Diese wiederum enthalten in erster Linie Ballaststoffe, die verdauungsfördernd wirken, und Vitamin C.